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Jago Jacopo Cardillo Unternehmer, Bildhauer und Videokünstler Biografie und Werke →

Bildhauerei und Steinbearbeitung
Biografie
Jago, mit bürgerlichem Namen Jacopo Cardillo, wurde 1987 in Frosinone geboren. Seine Bildhauerei verbindet traditionelle Techniken mit zeitgenössischen Themen. Auch den Entstehungsprozess seiner Werke teilt er mit dem Publikum.
Das OMGF-Archiv zeigt unter anderem Habemus Hominem, die 2016 erfolgte Überarbeitung seiner Büste von 2009, Venere und Figlio Velato. Die jüngere Auswahl umfasst außerdem Pietà, Narciso, Natura morta und Medusa.
2024 erscheint der Dokumentarfilm Jago Into The White von Luigi Pingitore. 2025 werden seine Arbeiten in den Gallerie d’Italia in Neapel, mit Apparato circolatorio auf der Expo in Osaka und mit Natura morta in der Mailänder Ambrosiana präsentiert.
Das Jago Museum eröffnete 2023 in Neapel. 2026 erreichte das Museumsprojekt auch die Villa Lysis auf Capri. Die offiziellen Quellen bieten weitere Informationen zu den Werken und zum Künstler.
Inhalte aktualisiert am 20. Oktober 2026
Vollständige Biografie
Vollständiger Text aus dem OMGF-Archiv, Stand Januar 2020. Historische Angaben bleiben erhalten; neuere Informationen stehen gesondert mit Links zu offiziellen Quellen.
Jago ist ein italienischer Künstler und Unternehmer, der hauptsächlich in den Bereichen Bildhauerei und Videoproduktion arbeitet.
Er wurde 1987 in Frosinone, Italien, geboren. Dort besuchte er das Kunstgymnasium und anschließend die Akademie der Schönen Künste.
In jungen Jahren arbeitete er auf Naxos in Griechenland sowie in Italien zwischen Rom und Verona.
Zum Zeitpunkt dieser Biografie lebt Jago in New York und arbeitet zwischen den USA, China und Italien.
2018 war er Gastprofessor an der New York Academy of Art, wo er eine Masterclass und einen Vortrag hielt.
Seit 2016 unterrichtet er an Schulen, Universitäten und Akademien in Italien, China und den USA.
Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter die Päpstliche Medaille, die ihm Kardinal Ravasi anlässlich des Preises der Päpstlichen Akademien 2010 im Vatikan überreichte, den Pio-Catel-Preis 2015, den Publikumspreis der Arte Fiera Bologna 2017, den Preis der Gala de l’Art in Monte-Carlo 2013 sowie die Ernennung zum Mastro della Pietra bei der MarmoMacc 2017.
Im Alter von 24 Jahren wurde er auf Empfehlung der Kunsthistorikerin Maria Teresa Benedetti von Professor Vittorio Sgarbi für die Teilnahme an der 54. Biennale von Venedig, Italienischer Pavillon in Rom im Palazzo Venezia, ausgewählt. Dort stellte er die Marmorbüste des damaligen Papstes Benedikt XVI. von 2009 aus, für die er im selben Jahr die Päpstliche Medaille erhielt.
2010 verlässt Jago die Akademie.
2017 zählt er zu den Vortragenden bei TEDx Genua.
Zu seinen bedeutendsten Werken gehört „Habemus Hominem“ (2013), das nach dem Rücktritt von Papst Ratzinger entstand. Jago bearbeitete die ursprüngliche Skulptur von 2009 erneut und stellte den Pontifex nackt dar.
Das Werk wurde 2018 im Museo Carlo Bilotti in der Villa Borghese in Rom gezeigt und erreichte eine Rekordbesucherzahl: Allein zur Präsentation kamen 3.500 Besucher.
2018 wurde Jago eingeladen, bei der BIAS, der Internationalen Biennale für zeitgenössische sakrale Kunst und die Religionen der Menschheit, in Palermo auszustellen.
Nach seiner Ausstellung auf der internationalen Kunstmesse Armory Show in Manhattan zog Jago 2018 nach New York, um „Figlio Velato“ für die Stadt Neapel zu schaffen. Das Werk ist dauerhaft im Stadtteil Sanità in der Kapelle der Kirche San Severo fuori le mura ausgestellt.
Jago stützt seine künstlerische Arbeit auf die von den Meistern der Renaissance überlieferten Techniken. Im Gegensatz zum romantischen Bild des hungernden Künstlers möchte er dem Beruf ein unternehmerisches Selbstverständnis zurückgeben. Über soziale Netzwerke pflegt er dabei einen lebendigen und direkten Austausch mit dem Publikum.
2019 war Jago anlässlich der Beyond-Mission der Europäischen Weltraumorganisation ESA der erste Künstler, der eine Marmorskulptur zur Internationalen Raumstation schickte. Das Werk „The First baby“, das einen Fötus darstellt, sollte im Februar 2020 unter der Obhut des Missionsleiters Luca Parmitano zur Erde zurückkehren.
Jago zeigte außerdem Einzelausstellungen in Einrichtungen wie der Krypta der Basilika Santi XII Apostoli in Rom, der Fondazione Umberto Mastroianni in Arpino, dem Palazzo Doria Pamphilj in Rom und den HighlineStages in New York.
OMGF und Jago
Die Zusammenarbeit von OMGF als technischer Sponsor von Jago begann mit Venere. Ausgewählte OMGF-Werkzeuge wurden bei bestimmten Arbeitsschritten an Venere und Figlio Velato eingesetzt.
Werke und jüngere Stationen
Natura morta
Quelle ansehen ↗Narciso
Quelle ansehen ↗Aiace & Cassandra
Quelle ansehen ↗Pietà
Quelle ansehen ↗Look Down
Quelle ansehen ↗OMGF-Galerie
Die Fotografien aus dem OMGF-Archiv öffnen sich in einem neuen Tab.
La pelle dentro · 2010↗
Container · 2014↗
Sphynx · 2015↗
Excalibur · 2016↗
Eataly (il gelato) · 2016↗
Apparato circolatorio · 2017↗
Apparato circolatorio · 2017↗
Muscolo minerale · 2017↗
Muscolo minerale · 2017↗
Habemus Hominem · 2009 / 2016↗
Habemus Hominem · 2009 / 2016↗
Habemus Hominem · 2009 / 2016↗
Venere · Habemus Hominem↗
Venere · 2018↗
Venere · 2018↗
Figlio Velato · 2019↗
The taste of Liberty · 2019↗Quellen und weitere Informationen
Jago ↗Jago · Collezione ↗Informationen und Angebote
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